zurück zu “Informationen von A-Z”

Stationäre Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)

Die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) wurde in den 80er-Jahren von Marsha Linehan als Behandlungsprogramm für chronisch suizidale Patientinnen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung entwickelt. Die Therapie wird auch erfolgreich bei der Behandlung von Suchterkrankungen oder bei Personen mit ADHS oder Essstörungen erfolgreich angewandt.

Sie zeichnet sich dadurch aus, dass einzelne Behandlungskomponenten (Skillstraining, Verhaltensanalyse, Diary-Card, etc.) in einer systematischen, modular aufgebauten Psychotherapie systematisch integriert und zusammengeführt werden. Dadurch können den Patienten Fertigkeiten zur Überwindung ihrer beeinträchtigten Emotionsregulation vermittelt und diese in Einzelarbeit oder in Gruppensitzungen eingeübt werden.

Die Psychiatrie-Dienste Süd beschäftigen sich bereits seit 1998 mit der Dialektisch-Behaviorale Therapie und haben Elemente daraus systematisch in den Behandlungsalltag übernommen. Seit 2016 stehen Patientinnen und Patienten auf der Psychotherapiestation der Klinik St.Pirminsberg sechs stationäre DBT-Behandlungsplätze zur Verfügung. Das Angebot wurde im Frühjahr 2018 durch den Dachverband Dialektisch-Behaviorale Therapie auf zertifiziert.

Weitere Informationen
Beitrag in der PDS Publikation «postscriptum»
Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftliche Psychotherapie Freiburg

zurück zu “Informationen von A-Z”