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EU-Datenschutzgrundverordnung

Der Schutz von persönlichen Daten von Nutzern, die im Internet surfen, auf sozialen Plattformen kommunizieren oder online einkaufen, steht zunehmend im Fokus. Wer sich in der digitalen Welt bewegt, hinterlässt persönliche Datenspuren. Diese werden von  Unternehmen wie beispielsweise Facebook oder Google aktiv gesammelt. Mit den detaillierteren Informationen über Nutzer und Kunden gelingt es, Geschäftsmodelle, Produkte, Dienstleistungen und deren Vermarktung gezielt zu optimieren.

Das neue europäische Datenschutzgesetz will die Rechte der EU-Bürger im Hinblick auf die Kontrolle ihrer persönlichen Daten ausbauen. Für Unternehmen soll der Zugang zu personenbezogenen Daten schwerer werden. So können Internetnutzer künftig vom Verarbeiter das Löschen ihrer persönlichen Daten fordern und Datenschutzverletzungen bei der Datenschutzbehörde des EU-Landes, in dem sie ihren Wohnsitz haben, melden. Dies gilt auch dann, wenn der Verursacher ausserhalb der EU seinen Sitz hat.

Alle Schweizer Unternehmen müssen sich mit Blick auf die DSGVO und bezüglich Schutz von Daten neuen Herausforderungen stellen: Die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach den Grundsätzen von Rechtmässigkeit, Zweckbindung, Richtigkeit, Speicherbegrenzung und Datenminimierung und die Einwilligung, Integrität und Transparenz wird verbindlich vorausgesetzt.

Die Webseite der Psychiatrie-Dienste ist auf die Anforderungen der EU-Datenschutzverordnung angepasst, die entsprechende Haltung und Handhabung ist in der Datenschutzerklärung ausführlich hinterlegt.

Weitere Informationen
DSGVO
Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten

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