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Psychiatrische Patientenverfügung

Jede psychiatrische Behandlung bedarf der Zustimmung des Patienten. In psychischen Krisensituationen kann es aber Phasen geben, in denen der Patient die ärztlichen Informationen über seinen aktuellen Gesundheitszustand und die möglichen Behandlungen nicht mehr richtig versteht oder krankheitsbedingt keine Entscheidungen treffen kann. Der Patient gilt dann als urteilsunfähig bezüglich seiner Behandlung. Weil er in diesem Zustand keine rechtlich anerkannte Zustimmung oder Ablehnung zu seiner Behandlung abgeben kann, darf grundsätzlich keine Behandlung durchgeführt werden. Mit einer Psychiatrischen Patientenverfügung kann nun der Patient seinen Willen betreffend Behandlung während der Zeit einer Urteilsunfähigkeit verbindlich formulieren.

Die Stiftung Pro Mente Sana hat in Zusammenarbeit mit den St.Gallischen Psychiatrie-Diensten Süd, der Psychiatrie Obwalden/Nidwalden und den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel eine entsprechende Vorlage entwickelt, an der sich Betroffene, Angehörige und Fachpersonen (Psychiater, Pflegefachpersonen, Sozialarbeiter und Peers) beteiligt haben.

» Link zu Pro Mente Sana
» Download: Psychiatrische Patientenverfügung (PPV)
» Download: Arbeitshilfe für das Erstellen Ihrer PPV

Weitere Informationen
» Download SCHWEIZER MANIFEST für Public Mental Health, 2014



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