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Depression

Depressionen sind häufig vorkommende und schwere, den ganzen Menschen und seine Beziehungspartner in existentiellem Sinne beeinträchtigende Erkrankungen. Depressionen lähmen Körper und Seele, verursachen Schmerzen, trüben die Wahrnehmung und belasten die Beziehungen der Betroffenen ausserordentlich stark. In 15 Prozent der Fälle zeigt sich die Erkrankung mit einhergehender Suizidalität (Selbsttötungsgefährdung).

Depressionen werden verursacht durch:

  • seelische Traumatisierungen in der Kindheit und im Erwachsenenalter
    (ca.75 Prozent)
  • Erkrankungen verschiedener Körperorgane inklusive des Gehirns
    (ca.15 Prozent)
  • teilweise vererbte, primär an den Nervenübertragungsstellen im Gehirn
    ablaufende Prozesse (ca.10 Prozent)


Im Verlaufe ihres Lebens erkranken 30 bis 40 Prozent aller Frauen und 15 bis 20 Prozent aller Männer ein oder mehrere Male an Depressionen. Die Erkrankungen dauern ohne Behandlung im Durchschnitt etwas fünf Monate, und sie treten wiederkehrend auf. Depressionen kommen bei älteren Menschen zwar häufiger vor als bei jüngeren, verlaufen aber mit zunehmendem Alter der Betroffenen milder.

Mit den heutigen Antidepressiva stehen sehr wirksame Medikamente zur  Behandlung von Depressionen zur Verfügung, die ermöglichen, Krankheitsverläufe abzukürzen und zukünftige Wiedererkrankungen im besten Falle ganz zu verhindern. Darüber hinaus helfen psychotherapeutische Gespräche (werden oft erst durch Vorbehandlung mit Medikamenten wirksam möglich), das Miteinbeziehen der Angehörigen, regelmässiges Bewegen und Beschäftigung, Wachtherapie (teilweiser Schlafentzug in der zweiten Hälfte der Nacht), Tageslichttherapie sowie Elektrokrampfbehandlung und Magnetstimulation. 



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