share on facebook share on twitter share on xing
 
 

Zurück zur Startseite

Antipsychotika

Ein Antipsychotikum wird zur Behandlung bei psychotischen Symptomen eingesetzt; früher wurde die Bezeichnung "Neuroleptika" verwenet. Unter einer Psychose versteht man Veränderungen des Wahrnehmens, Denkens und Fühlens und in der Beziehung zur Umwelt. Die Ursachen können unterschiedlich sein. Angewandt werden Antipsychotika bei unrealistischen Gedanken, Wahrnehmungsstörungen, Verfolgungsängsten, Denkstörungen, Unruhe, Entscheidungsschwierigkeiten, Rückzug, Antriebsarmut, Störungen des Gefühlserleben und der Stimmung.

Manchmal können Nebenwirkungen auftreten, die unbedingt angesprochen werden sollen. Zu den eher häufigeren Nebenwirkungen gehören: Bewegungsstörungen oder Krämpfe, Bewegungsunruhe, Gewichtszunahme, Müdigkeit, Potenzstörungen, Zyklusstörungen, Herz-Kreislauf-Störungen, Stoffwechselstörungen.

Häufig angewandte Antipsychotika sind: Quetiapin, Risperidon, Olanzapin, Aripiprazol, Sulpirid, Clozapin, Haloperidol (Haldol), Zuclopentixol (Clopixol), Flupentixol, Lurasidon (Latuda). Manchmal hat es Vorteile, wenn die tägliche Einnahme von Antipsychotika durch eine Depotspritze in einem Zeitintervall (beispielse alle 2 Wochen) durch den Hausarzt ersetzt werden kann.

» Download Medikamentenbroschüre



« Informationen von A bis Z