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Stimmungsstabilisierende Medikamente

Unter stimmungsstabilisierenden Medikamenten (auch Phasenprophylaktika genannt) werden Medikamente zusammengefasst, die bei ausgeprägten Wechseln der Stimmung und bei Anspannung stabilisierend wirken und kurz oder länger dauernde starke Gefühlsschwankungen verhindern können. Sie werden angewandt bei manisch depressiver Erkrankung, bei wiederkehrenden Depressionen, bei manisch angetriebenem Zustandsbild, bei Aggressivität und bei starker Impulsivität.

Nebenwirkungen sind je nach Zustand sehr unterschiedlich und können beispielsweise sein: Müdigkeit, Gewichtszunahme, bei Überdosierung Vergiftungserscheinungen.

Bei uns gebräuchliche stimmungsstabilisierende Medikamente sind: Lithium (Quilonorm oder Lithiofor), Carbamazepin (Tegretol), Valproinsäure (Depakine, Orfiril), Lamotrigin (Lamictal) oder Oxcarbamazepin (Trileptal).

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