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Selbsthilfe

Selbsthilfe ist im Bewältigungsprozess einer Krankheit wesentlich. Allerdings ist bei schweren, akuten psychischen Störungen Selbsthilfe oft erst nach einem schrittweisen Wiedererlangen grundlegender Fertigkeiten wieder möglich. Solch schwere Krisen bedingen einer professionellen Hilfe. Selbsthilfe bedeutet ein eigenverantwortliches Kennenlernen und Anwenden von Bewältigungsstrategien im Umgang mit krankheitsbedingten Einschränkungen. Angebote zur Selbsthilfe können zum Beispiel Bücher, Broschüren, das Internet oder Gespräche mit anderen Betroffenen oder ehemaligen Betroffenen sein. In Selbsthilfegruppen können wertvolle Erfahrungen im Umgang mit einer Krise gemacht werden, insbesondere das erlebte Gefühl, verstanden zu werden und nicht allein zu sein mit den Problemen, kann hilfreich sein. Viele dieser Selbsthilfegruppen kommen auf Initiative von Betroffenen zustande. Entsprechend gibt es unterschiedlichste Gruppenangebote, beispielsweise zu Depression, Angststörungen, Psychose, Essstörungen, Suchtproblemen. Die Aktualität der verschiedenen Angebote wechselt oft. Um zu erfahren, welche Gruppen in welcher Region angeboten werden, können untenstehende Fachstellen weiterhelfen.

Als weitere Möglichkeit zur Selbsthilfe kann eine Peer-Beratung sein: Geschulte ehemalige Betroffene geben ihr Wissen und ihre Erfahrung an aktuell erkrankte Menschen weiter.

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