zurück zu “Informationen von A-Z”

Integrierte Versorgung

Der Begriff ­­­«Integrierte Versorgung» wird seit einigen Jahren in Wissenschaft und Politik und von Leistungserbringern verwendet. Er nimmt Bezug zur Versorgungsmodellen aus den USA und Grossbritannien und verfolgt einen pragmatischen Ansatz: Entlang des Behandlungspfades ist sowohl die horizontale als auch die vertikale Integration und Vernetzung das Ziel. Das heisst, jeder involvierte Leistungserbringer ist nicht nur für seine erbrachte Leistung, sondern für einen nahtlosen Übergang zur vor- und nachgelagerten Versorgung verantwortlich.

Durch effektive Kommunikation und bedürfnisgerechte Kollaboration zwischen den Akteuren können künftig die bestehenden Grenzen und damit die Verluste an Ressourcen durch Doppelspurigkeiten minimiert und bessere Ergebnisse mit einem höheren Nutzen erzielt werden - sowohl auf finanzieller als auch qualitativer Ebene.

Die Psychiatrie-Dienste Süd (PDS) verfolgen den Ansatz der Integrierten Versorgung bereits seit mehreren Jahren. Er ist in den strategischen Zielprogrammen enthalten und wird Schritt für Schritt umgesetzt. Dabei werden die relevanten Dimensionen berücksichtigt und die Kernprozesse darauf ausgerichtet. Anpassungen und Weiterentwicklungen des Gesamtunternehmens PDS richten sich konsequent auf die Umsetzung der Integrierten Versorgung aus.

Neue Versorgungs-, Kooperations-, Informations- und Abgeltungsmodelle sind künftige und anspruchsvolle Herausforderungen, die bestehenden Informationsverlusten und Mehrfachbehandlungen vermeiden und der Kostenentwicklung im Gesundheitssystem entgegenwirken.

Bereits heute ermöglicht unsere starke interne Vernetzung und Zusammenarbeit über sämtliche Leistungsbereiche und Geschäftseinheiten hinweg die Abstimmung der Leistungserbringung und unterstützt die Kooperation mit externen Partnern und Anspruchsgruppen.

zurück zu “Informationen von A-Z”