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Behandlungsablauf

Der Behandlungsablauf gliedert sich in drei ineinander übergehende Phasen: Zu Beginn der Behandlung steht eine umfassende Diagnostik im Vordergrund. Dazu gehören: Anamneseerhebung (eventuell mit Einbezug der Angehörigen oder anderen externen Bezugspersonen), psychopathologische, körperliche und laborchemische Untersuchung und allenfalls weitere Spezialuntersuchungen. Eine erste Beurteilung erfolgt jeweils am Tag nach Eintritt durch einen Facharzt, erst danach wird die weitere Behandlung geplant. Der Umfang des notwendigen Schutzes, der Betreuung und weiteren Massnahmen, orientiert sich an dem Behandlungsauftrag, den vorliegenden Befunden, den Risiken und an den Vorstellungen der Patienten.

Während der Behandlung werden die Patienten von einer ärztlich-psychologischen und einer pflegerischen Bezugsperson in Einzelgesprächen begleitet. Die Behandlung umfasst darüber hinaus vielfältige, individuell auf die Patienten abgestimmte Therapien. Wenn sich die Behandlungsziele während einer länger dauernden Behandlung ändern, kann der Wechsel auf eine andere Station sinnvoll sein. Beispielsweise kann nach Abklingen von Suizidalität eine intensivere Psychotherapie auf einer spezialisierten Station notwendig werden.

Vor dem Austritt wird geklärt, welche Weiterbehandlung in Frage kommt, wie die Wohn- und Arbeitssituation und die Einkommenslage des Patienten sich nach Austritt gestalten und wer ihn in diesen Belangen unterstützen kann. Die Angehörigen werden nach Möglichkeit in die Vorbereitungen des Austritts mit einbezogen.

Unsere Bezugsperson
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