An allen vier Standorten der St.Gallischen Psychiatrie-Dienste Süd (Psychiatrie-Zentren Rheintal, Werdenberg-Sarganserland und Linthgebiet sowie Klinik St.Pirminsberg) wird die bestehende Angehörigenarbeit und die damit verbundene Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit professionalisiert, gezielt erweitert und als Standard in den Berufsalltag integriert.
Die Mitarbeitenden der St. Gallischen Psychiatrie-Dienste Süd verstehen unter Angehörigenarbeit eine offene, informierende, integrierende und unterstützende Arbeitshaltung, welche von allen mitgetragen und im interdisziplinären Austausch weiterentwickelt wird. Die verschiedenen Berufsgruppen sind an der Angehörigenarbeit beteiligt, indem sie über die direkte Arbeit mit dem Patienten hinaus das ganze soziale Netz wahrnehmen und im langfristigen Interesse aller Beteiligten unterstützten. Konkret bedeutet dies der aktive Einbezug von Angehörigen in den Behandlungsprozess wo immer dies möglich, verhältnismässig und sinnvoll ist.
Mit diesen Massnahmen wird die Behandlung nachhaltig verbessert. Durch eine effektivere Rückfallprophylaxe können Hospitalisationen vermieden werden, die Lebensqualität aller Beteiligten wird positiv beeinflusst. Entsprechend bieten die Psychiatrie-Dienste Süd ein umfassendes, auf die Bedürfnisse der Angehörigen abgestimmtes Angebot an Hilfeleistungen an. Durch kontinuierliche Vernetzung mit bestehenden Institutionen, Organisationen und Selbsthilfegruppen, Fachleuten etc. wird der Nutzen für Angehörige laufend erweitert.
Die Angehörigenarbeit in den Psychiatrie-Diensten Süd ist in drei Arbeitsbereiche unterteilt: Angehörigenberatung, Öffentlichkeitsarbeit sowie Koordination, Förderung und
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